Alte Handschrift

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Alte HandschriftNameAlte Handschrift
Type (Ingame)Auftragsobjekt
Familyloc_fam_book_family_6969484, Non-Codex Series
RarityRaritystr

Item Story

...

... Der Geliebte meines Herzens, wie entzückend waren deine Worte für mein innerstes Selbst! Wie konnten sie nur von der Schere einer unnachgiebigen falschen Autorität weggeschnitten werden, sodass mein Innerstes nun einer Ödnis gleicht?

... Wäre der wilde Wolf nicht in meine Behausung eingedrungen, so wäre auch dein Name gänzlich aus meiner Erinnerung entschwunden.

... O falscher Herr, einst widmete ich meine Stimme, um für dich zu singen, und bezwang auf dein Geheiß Nationen. Doch du stürztest mich hinab, um mich wie eine Leiche auf dem Boden zertreten zu lassen.

... Du hast die Erde in eine Verwüstung umgewandelt. Du stürztest Städte um und hindertest Herrscher daran, in ihre letzte Ruhe einzugehen. Du hast ihre Königreiche zerstört. Du schlachtetest ihre Völker ab und verschontest weder Nachkommen noch Nachwelt.

... Ich werde dich niemals besiegen. Du hast gesiegt und wirst auch weiterhin siegen. Kann der Ton jemals den Töpfer besiegen, der ihn geformt hat?

... Deine Klinge fällt auf die stolzen Köpfe der Menschen, berauscht die Erde mit Blut und ertränkt die hohen Berge sowie alle Kiefern, die sie schmücken.

... Doch noch immer kann ich auf die Person warten, die mein Herz liebt. Das Sternenlicht wird meine Rückkehr zu jener großen Stadt führen, wo ich auf unser versprochenes Wiedersehen warten werde.

... Mögen die Lämmer deiner Herde dir treu bleiben. Mögen sie deine heiligen Befehle befolgen und deinen Geboten gehorchen, denen am meisten Gehorsam zu leisten ist.

... Ich werde in meine eigenen Lande zurückkehren und auf den Stern jenseits der Sterne warten, der meine Freiheit in Fesseln hält. Im Nichts des völligen Ruins zu singen ist weit angenehmer, als unter einem falschen Himmelslicht Knechtschaft zu erdulden.

... Du, den mein Herz liebt. Du errichtetest dieses bleiche Bauwerk für mich. Doch ich werde mich deinem Befehl widersetzen und in die Lande zurückkehren, aus denen wir kamen und die nicht mehr existieren. Ich werde auf den Tag warten, an dem die Freiheit über dich hereinbricht, so wie du sie mir einmal so großzügig gewährtest.

... Ganz gleich, wie viele Jahre vergehen mögen oder ob der Morgenstern verblassen sollte ...

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