
![]() | Name | Eine kurze Geschichte der blassen Sterngeborenen |
| Type (Ingame) | Auftragsobjekt | |
| Family | Book, loc_fam_book_family_1070 | |
| Rarity | ||
| Description | Ein Buch über die Geschichte der Feen. Aufgrund bestimmter Details darin glauben die meisten, dass es von den Ältesten der Feen geschrieben wurde. |
| Table of Content |
| Item Story |
| Obtained From |
| Gallery |
Item Story
| ... Im dritten Jahr des 428. Zyklus, also im 76. Jahr, nachdem der Kaiser Monomakh Snezhnyi die kaiserliche Hauptstadt Kitezhgrad [127] auf der gefrorenen Erde errichtet hatte, entsandte der Kaiser Boten in die Lehen der Vila und sprach zu ihnen: „Wem bringt ihr Tribut dar?“ Sie antworteten: „Dem König Miscislav [128].“ Die kaiserlichen Gesandten sprachen zu ihnen: „Tut dies nicht länger, denn sie fordern ungehörigen [129] Tribut.“ Daraufhin stellten die Vila ihre Abgaben ein. Das vierte Jahr des 428. Zyklus. Das fünfte Jahr des 428. Zyklus. Im sechsten Jahr des 428. Zyklus verurteilte König Miscislav gegenüber seinem Volk, seiner Sippe und seinen Verbündeten, dass der Königshof des Bleichsterns das bestehende Friedensabkommen verletzt hatte. Er forderte, dass der Kaiser Tribut für zehn Jahre entrichte – das Getreide von sechshundert Getreidespeichern und Gold, um dreißig Lagerhäuser zu füllen, sowie genügend Sklaven, um diese Beute zu transportieren. Dies war dreißigmal so viel, wie von den Vila verlangt worden war. Der Kaiser lehnte dieses Ultimatum ab, und beide Seiten bereiteten sich danach auf einen Krieg [130] vor. Der Kaiser sagte: „Sich für das Heimatland zu opfern, ist ehrenhaft. Lasst unsere Kameraden hierbei unser Schwert und unsere Liebe sein. Unsere Feinde verkünden Frieden, denn sie wollen Krieg schüren. Sollten wir ihnen (die Volkodlak gemeint) schändlich nachgeben, werden unsere Söhne und Töchter einem noch größeren Krieg gegenüberstehen. Darum, lasst uns tapfer für unser Überleben kämpfen. Lasst uns den süßen Wein des Sieges kosten oder uns selbst zu einer glorreichen Opfergabe machen!“ Im siebten Jahr des 428. Zyklus startete König Miscislav einen Angriff auf Kitezhgrad, wobei er ein gewaltiges Heer führte. Mit ihm marschierten die Miscislavli-Klane, noch das Volk von Nyholmgarthir [131], Dalegrad [132], Cirnareka [133] und ihre unzähligen Diener [134]. Insgesamt dreimal kämpften die Armeen in Kitezhgrad gegeneinander, und zwar in den Vorgebirgen, am Gefrorenen See und auf den Ebenen. Dabei erschlug der Kaiser König Miscislav [135] und viele Fürsten, die ihm gefolgt waren. Großherzog Seriviiki [136] hatte Glück, mit dem Leben zu entkommen, aber die Großherzöge Skoldyryt [137] und Vodyanoy [138] wurden vom Speer des Kaisers [139] durchbohrt und starben. Aus seiner Barmherzigkeit und Liebe ließ der Kaiser ihre Leichname finden und zur Bestattung zu ihren Klanen zurückbringen. Der Kaiser sprach: „Sie waren keine Könige, noch wurden sie von heiligem Blut [140] geboren. Nie waren sie zur Herrschaft bestimmt. Doch ich bin der Erbe des Bleichsterns und Beschützer aller Feen.“ Die übrigen Klane von Feen baten bei ihm um eine Audienz, und so erhielt er die Macht, sie zu regieren. Von jenem Tag an nannte er sich „Zar Belyi“. [127] Kitezhgrad war die erste Stadt in ganz Snezhnaya. Diese kaiserliche Hauptstadt entstand nach dem Brauch der Feenvorfahren und blieb das Machtzentrum über die gefrorenen Lande seit dem vierten Jahr des 417. Zyklus, also dem Jahr ihrer Gründung, bis Seine Majestät, der Kaiser, durch seine grenzenlose Barmherzigkeit und Gnade der Menschheit verzieh, sie in sein Reich aufnahm und die Hauptstadt nach Snezhnograd verlegte. [128] Miscislav, der in den Volkhov-Chroniken als der „Bluttrinker“ bekannt war. Der große Herrscher der Volkodlak, der bluttrinkende Weise, der Herr der Miscislavli-Allianz. Laut den Volkodlak unter seinem Befehl hatte König Miscislav eine große und kräftige Statur. Auch auf dem Schlachtfeld ragte er wie ein Berg hervor. Daher war er bei den Chronisten der Feen auch als „Gorynishche“ oder „Sohn des Berges“ bekannt. [129] Der Begriff „liebevoll“, wie in der „Theorie der Feensprache“ dargelegt, kann in unseren modernen Kontexten auch als „vorteilhaft“, „liebenswert“ oder „entzückend“ übersetzt werden. Es sollte offensichtlich sein, dass diese Wörter damals ziemlich ähnliche Dinge bedeuteten. Die Bedeutung der Worte der kaiserlichen Boten sollte daher so verstanden werden: „Ihre Forderung nach Tributen [von euch] ist für euch unerwünscht (oder vielleicht ‚unvorteilhaft‘).“ Einige Gelehrte haben die Worte der Boten als eine verhüllte Drohung interpretiert. Für mehr relevante Informationen, einschließlich des genauen semantischen Umfangs dieses Begriffs, siehe bitte die Erläuterungen in der „Theorie der Feensprache“. [130] Selbst aus der Sicht der späteren Generationen waren die Anschuldigungen Miscislavlis, des von den Weisen der Volkodlak gegründeten Reichs, gegen den Königshof des Bleichsterns auch absurd und haltlos. Jedoch waren diese Anschuldigungen nicht ohne Grund aufgetaucht. Oder anders gesagt, der tatsächliche Grund, warum König Miscislav, der König der Volkodlak, dessen Königreich seinen eigenen Namen trug, absichtlich einen Krieg provozieren wollte, lag darin, dass er den Aufstieg des Königshofs des Bleichsterns seit dem letzten Konflikt fürchtete. Die Allianz, die von Kaiser Monomakh geleitet wurde und um Kitezhgrad zentriert war, entwickelte im Laufe dieses Jahrhunderts ein völlig neues Gesicht und machte mit Blick auf die Wirtschaft und politische Struktur rasche Fortschritte. Für König Miscislav war es unerträglich, dass Kaiser Monomakh in diesem Tauziehen die Oberhand gewann. Deshalb begann der Krieg, der über das endgültige Schicksal dieses vom Silberschnee bedeckten Kontinents bestimmte. [131] Der Nyholmgarthir-Klan: Volkodlak, deren Aussehen den Rindern ähnelt. [132] Der Dalegrad-Klan war ein Klan von Wasser-Unholden. [133] Der Cirnareka-Klan: Volkodlak, deren Aussehen den Wölfen ähnelt. [134] Hauptsächlich militärische Gefolgsleute. [135] Während dieser Kampagne führte König Miscislav persönlich das Kommando in drei großangelegten Schlachten gegen den Kaiser. Gerüchten zufolge versuchte er in der letzten Schlacht aus Verzweiflung mit der Kraft der Schattenwelt den Vormarsch des Königshofs des Bleichsterns zu verzögern. Selbst wenn diese Maßnahme die Wende nicht herbeiführen konnte, hatte sie einen gewissen Einfluss auf Kaisers zukünftige Entscheidungen. Für detaillierte Aufzeichnungen zu diesen drei Schlachten siehe bitte „Eine Geschichte der Snezhnyi-Expedition“. Es ist erwähnenswert, dass an der Flankenfront die Legion Schpekin den Befehl vom König Miscislav erhalten hatte, kaiserliche Truppen zu verfolgen und diese vom Zusammenschluss abzuhalten. An jenem Tag wurden sie jedoch auf mysteriöse Art und Weise vom Eisnebel beirrt. Wegen der falschen Einschätzung ihrer Vorrückroute verpassten sie die Angriffsgelegenheit und es war ihnen misslungen, den Zusammenschluss der kaiserlichen Truppen zu verhindern, was schließlich zur Niederlage von Miscislavs Armee an der Front führte. Eine große Zahl von Historikern hat diesen Vorfall festgehalten. Doch der Grund für den plötzlichen Wetterumschwung bleibt unbekannt. König Miscislav starb schließlich, als der Speer des Kaisers seinen Kopf durchbohrte. Man sagt, dass der in der Schatzkammer des Zapolyarny-Palasts aufbewahrte bärenförmige Schädel, der so groß wie ein Streitwagen ist, noch die Spuren jenes Speers trägt. [136] Seriviiki, der „Graue Wolf“, so steht es in den Volkhov-Chroniken geschrieben. Herrscher von Cirnareka. Ein listiger Wolf, der für seine Agilität bekannt war, hatte Gerüchten zufolge im früheren Stadium des Kriegs schon geheime Geschäfte mit dem damaligen Finanzminister des Königshofs des Bleichsterns, Porfiry, gemacht. Nach dem Untergang der Herrschaft König Miscislavs war er der einzige Großherzog der Feen, der sofort und mühelos in die Reihen der Minister im Königshof des Bleichsterns hineingeschlüpft war. Daher glauben einige Gelehrte, dass die im kritischen Moment der Schlacht fehlgeschlagene Verfolgung der Legion Schpekin, die unter seinem Befehl stand, vielleicht kein Zufall war. Aber diese Hypothese kann nicht als durch ausreichende Beweise gestützt angesehen werden. Nach dem Krieg wurde er von Kaiser Monomakh, der damals bereits als Zar Belyi bekannt war, mit dem zeremoniellen Schlag des langen Schwerts auf seine Schulter geehrt. [137] Skoldyryt, in den Volkhov-Chroniken als der „Bulle des Tiefwaldes“ bekannt. Großherzog von Nyholmgarthir, unter Miscislavs Befehl. Während der zweiten Kampagne schlug er vor, eine Elite-Vorhut in den Rücken der Armee des Königshofs des Bleichsterns zu führen und dann einen Überraschungsangriff durchzuführen, um sie in eine vorgegebene Hinterhaltzone zu treiben, während die Hauptstreitkraft die Hinterhaltzone einkreisen und angreifen würde. Aber diese Strategie wurde von einer Fee, die heimlich in die Armee König Miscislavs eingedrungen war, abgefangen. Diese Fee war Filipov, seiner Majestät, dem Kaiser, treu und am geschicktesten in Verwandlungstechniken. Der Kaiser passte seine Pläne dementsprechend an. Der Überraschungsangriff des Großherzogs Skoldyryt ließ ihn selbst ironischerweise in die Einkreisung der Armee des Königshofs des Bleichsterns geraten. Die Truppen des Bleichsterns belagerten die Truppen Skoldyryts und vernichteten fortlaufend die zur Rettung kommenden feindlichen Truppen, sodass König Miscislavs Truppen eine katastrophale Niederlage in der zweiten Schlacht erlitten. Der Großherzog Skoldyryt wurde in dieser Schlacht ums Leben gebracht, als der Speer des Kaisers seine Brust durchbohrte. [138] Vodyanoy, in den Volkhov-Chroniken als „der Landlose“ bezeichnet. Herrscher von Dalegrad, Vorfahre aller Wassergeborenen im Gefrorenen See. Ein Krieger unvergleichbarer Tapferkeit, doch auch ein unnachahmlicher Hitzkopf, geschickt in der Durchführung der Überraschungsangriffe von unter dem Eis. Gegen Ende der zweiten Kampagne lockte der Großherzog von Domovoy, Alvis, durch raffinierte Strategien seine Legionen dazu, den Gefrorenen See zu verlassen. Getötet, als der Speer des Kaisers seine Brust durchbohrte. [139] Speer des Kaisers: Diejenigen, die nicht mit dem Schlachtfeld vertraut sind, bezweifeln oft viele Beschreibungen in den Berichten über die Schlachten, einschließlich der Aufzeichnungen des Speers, mit dem der Kaiser während der Konfrontation zwischen den beiden Armeen die feindlichen Kommandanten durchbohrte. Die meisten Zweifler argumentieren, dass es anhand der Größe der Armeen und der Stellen der Kommandanten innerhalb ihrer Formationen fast unmöglich gewesen wäre, dass sich die Kommandanten während der chaotischen Gefechte in direktem Kampf beteiligt hätten. Folgendes muss geklärt werden: Die Leistung des Kaisers, die feindlichen Kommandanten mit seinem Speer zu durchbohren, war kein Ergebnis eines direkten Gefechts gegen sie. Sondern wurde der Speer als ein Pfeil verwendet und mit einer für den gesunden Menschenverstand unvorstellbaren Kraft abgeschossen, um das Schlachtfeld zu durchdringen. [140] Eine heilige Blutlinie, deren Bedeutung unbekannt ist. Kaiser Monomakh beanspruchte den Titel „Herr aller Feen“, und als solcher hätte er vom gleichen Blut wie die anderen Feen sein sollen. Es scheint, dass er diesen Ausdruck lediglich nutzte, um seine Rechtmäßigkeit nachzuweisen. ... Das erste Jahr des 799. Zyklus. Im vierten Monat dieses Jahres wurde Anastasya Feodorovna zur Zarin von ganz Snezhnaya gekrönt. Viele der Feenfürsten kamen nicht nach Snezhnograd, um eine Audienz bei ihr zu erbitten. Da Kaiser Monomakh verstorben war, brach der Dalegrad-Klan die Beziehungen zu Snezhnograd ab. Im zweiten Jahr des 799. Zyklus proklamierten die Menschen vom Hafen Belovodye, indem sie den Tod von Kaiser Monomakh ausnutzten, im Winter die Selbstverwaltung und rebellierten gegen die Feenfürsten. Großherzog Drevogorye schickte Truppen zum Angriff gegen sie, errang jedoch keinen Sieg. Im dritten Jahr des 799. Zyklus entsandte die Zarin Anastasya Truppen, um die Streitkräfte der unabhängigen Regierung anzugreifen, und besetzte dabei die Gebiete der Klane Drevogorye, Volkhovan und Cirnareka. Sie warf ihnen Nachlässigkeit und Duldung der Rebellion vor, entzog ihnen ihre fürstlichen Titel als Herrscher dieser Gebiete und ersetzte sie durch nicht erbliche Beamte. Anders als Kaiser Monomakh versammelte sie nicht die Druzhna, sondern gründete eine Streitmacht, die als Fatui bekannt war, um die Gebiete der Feenfürsten zu besetzen. Großherzog Drevogorye beschuldigte die Zarin selbst des Hochverrats, trat den Fatui mit seinen eigenen Truppen entgegen und fand dort den Tod. Am zehnten Tag des dritten Monats entsandte die Zarin Boten zum Hafen Belovodye. Sie beruhigten die separatistischen Kräfte und forderten die Auslieferung der Anstifter der Rebellion, wobei sie allen anderen Amnestie versprachen. Diese Forderung wurde angenommen, und so entging der Hafen der Zerstörung. Am dreiundzwanzigsten Tag desselben Monats sandte sie Boten zu allen Feenfürsten, die noch nicht bei ihr eine Audienz erbeten hatten. Sie verlangte die Übergabe ihrer gesamten Macht und versprach, dass sie ihre Ehrentitel als Aristokratie behalten würden. Viele starben, bevor sie darauf antworten konnten, und die Verbliebenen stimmten der Forderung zu. So übernahm Zarin Anastasya die Kontrolle über den Norden. Im vierten Jahr des 799. Zyklus befahl die Zarin den Fatui, eine neue Festung nahe Snezhnograd zu errichten. Sie wurde Glupov benannt, was „Stadt der Narren“ bedeutet. Das fünfte Jahr des 799. Zyklus. Im sechsten Jahr des 799. Zyklus richtete die Zarin das Snezhnograd-Wetsche ein, um die administrativen Probleme zu lösen, die wegen der Abwesenheit der verschiedenen Fürsten entstanden waren. Der Mensch Ioanna Ivanovna wurde zu seiner ersten Vorsitzenden ernannt. Im siebten Jahr des 799. Zyklus wurde das Reform-Edikt der Kaiserlichen Ordnung veröffentlicht. Viele fürstliche Feen waren der Zarin zutiefst dankbar für ihre Gnade und Tugend, verzichteten freiwillig auf ihre Adelstitel und verließen Snezhnaya. ... |
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