
![]() | Name | Untersuchung über die Barbaren des Nordens |
Type (Ingame) | Auftragsobjekt | |
Family | Non-Codex Series, Non-Codex Lore Item | |
Rarity | ![]() | |
Description | Untersuchung über die Barbaren des Nordens |
Item Story
Im Hinblick auf die Barbaren des Nordens bestehen schon seit jeher verschiedene Missverständnisse. Diese Missverständnisse sind weder für die Eroberung oder die Beschwichtigung noch für das langfristige Wohlergehen des Reiches von Vorteil. Aus diesem Grund zeichne ich, Hirtius, der Vicarius der sechsten Legion „Rithimi Versi“ in Übereinstimmung mit der weithin bekannten Güte und Befehlsgewalt des großen Harmosten Euergetia treu alles auf, was mir bekannt ist, damit zukünftige Generationen die Mission, den Norden zu befrieden, leichter erfüllen können. Gesellschaft Zwischen den Stammesgebieten gibt es himmelweite Unterschiede in der Art, wie sie ihre Gesellschaft organisieren. Die meisten Stämme leben immer noch in ursprünglichen Klan-Strukturen, in denen ein Ältestenrat das Sagen hat. Doch in manchen Gebieten kann man schon lange nicht mehr von „Stämmen“ sprechen. Auch wenn viele das ungern zugeben, müssen wir der Tatsache ins Auge sehen, dass sie die Stufe ihrer barbarischen Vergangenheit bereits hinter sich gelassen haben. So überstieg die Einwohnerzahl der Stadt Lugdunensis, bevor sie von der fünften Legion dem Erdboden gleichgemacht wurde (…). Als Dreh- und Angelpunkt des Handels unter den Stämmen des Nordens strahlte sie zu ihrer Blütezeit so hell wie (…). Die Herrscher jener Gegend bezeichneten sich nicht als „Häuptlinge“, sondern als „Heilige Könige“, im Glauben, ihre Regentschaft sei durch ein uraltes Schwert legitimiert, das ihnen von der Mutter aller Quellen überreicht wurde. Natürlich weiß jeder klar denkende Bürger, dass die Vergabe von Schwertern durch eine eigenartige Dame im Wasser keine solide Grundlage für Herrschaft darstellt. Die Grundlage der Macht liegt in den Harmonien der Musik, nicht in irgendwelchen obskuren Wasserzeremonien. Ein weiteres Beispiel sind (…), regiert von einem Rat aus Astrologen, die mittels (…) Kinder mit einer angeborenen Affinität zu den Elementen auswählen und sie zu (…) heranziehen. Solche „Personen“ sind auf dem Schlachtfeld beinahe ebenbürtige Gegner unserer Legionen. (Anmerkung von Marius Servius: Die hier erwähnte Stadt wurde von dem erhabenen Harmosten Boethius unterworfen und zerstört. Ihr Name wurde aus der Erinnerung getilgt.) Als in früheren Zeiten die Stämme noch in ihrem Urzustand lebten, musste man, um sie zu erobern, lediglich die Klanältesten umstimmen. Der große Harmost Aurelius erlebte genau dies vor Jahrzehnten auf seiner Expedition in den Norden: Es bedurfte keiner Waffengewalt, sondern nur der Entsendung von Legionären, die die Kunde der Unterwerfung überbrachten, um diese isolierten Stammesgemeinschaften in das Reich einzugliedern. Doch seit der Einnahme Aremoricas sind derartige Stämme immer seltener geworden. Um die verschiedenen Stämme zu befrieden, werden unterschiedliche Ansätze verfolgt. In den Worten des großen Harmosten Euergetia: Da sie von Grund auf unwissend und barbarisch sind, können sie uns erst verstehen, nachdem wir sie verstanden haben … (Die folgenden Seiten wurden gelöscht und sind nicht lesbar.) Glaube In der heutigen Zeit besteht der verbreitete Glaube, dass die Barbaren des Nordens eine falsche Gottheit oder Götzin, genannt „Herrin allen Wassers“, verehren. Hierbei handelt es sich um eine Fehlannahme, die auf die Eroberung Aremoricas zurückgeht. Dessen Anführer zwang die anderen Stämme, zu akzeptieren, dass die Gottheiten, an die sie ursprünglich glaubten, lediglich Aspekte der Herrin allen Wassers waren, egal welchen Gott sie ursprünglich verehrten oder wie dessen Name lautete. Mit anderen Worten besaßen die Barbaren des Nordens keineswegs einen einheitlichen Glauben. Und bis heute ist unter ihnen kein einheitliches Konzept der Herrin allen Wassers anerkannt. Das Oberhaupt Aremoricas maß diesem Punkt wenig Bedeutung bei und verlangte lediglich, dass unter einem einheitlichen Namen angebetet wurde, nicht aber, was der Inhalt dieser Verehrung sein sollte. Wie man es dreht und wendet, ihr Glaube war stets von Blut und Wildheit gekennzeichnet. Einige Gelehrte meinen, dies rühre daher, dass sie nie eine Antwort von ihren Göttern bekommen haben und einzig mittels immer brutalerer und radikalerer Rituale ihre konstruierten Glaubenssysteme bewahren konnten. Ihnen von der Barmherzigkeit des Sebastos zu erzählen ist fruchtlos, denn die Barbaren sehen im Erbarmen nur Schwäche. Der richtige Weg ist, ihnen aufzuzeigen, dass der Sebastos ihre falschen Götter mit Leichtigkeit besiegen kann und deshalb er alleine in seiner Stärke Anbetung verdient … (Die folgenden Seiten wurden gelöscht und sind nicht lesbar.) Aremorica Was einst ein unbekanntes kleines Stammesgebiet war, ist heute das Machtzentrum des Nordens. Sein früherer Herrscher mit Namen Cunoricus unterwarf sich vor zwanzig Jahren dem Reich. Über die jetzige Herrscherin, die den berüchtigten Namen Erinnyes trägt, ist mir wenig bekannt. Wie wir von gefangenen Sklaven erfuhren, ist sie keine Nachfahrin von Cunoricus, der eigentlich einen Sohn mit dem Namen Caius hat. Die Umstände, unter denen sie zur Herrscherin von Aremorica wurde, bleiben uns jedoch verborgen. Ungeachtet ihrer Behauptungen, von der falschen Gottheit gesegnet zu sein, hat sie nie übermenschliche Gaben gezeigt. Ihre bisherigen Handlungen waren nichts als hinterhältige Intrigen, die dem Reich und seinen Bürgern unvorstellbare Verbrechen beschert haben. Nur wer in höchster Not ist und keinen Ausweg mehr weiß, könnte aus purer Verzweiflung einer Frau Glauben schenken, die vorgibt, die Stimmen der Götter zu hören, und sich ihrer Führung anvertrauen. In den Worten des großen Harmosten Euergetia: Sie glaubt im Grunde nicht an irgendeinen Gott, denn eine wahrhaft gläubige Person würde niemals unter dem Vorwand göttlicher Weisung solche Gräueltaten verüben. (Anmerkung von Marius Servius: Der Name „Erinnyes“ könnte ursprünglich auf einen Fehler beim Abschreiben zurückgehen, denn der Name trägt in ihrer Sprache keine Bedeutung. In der Schrift der Menschen der Vergangenheit ähnelt das Zeichen für den Laut „gh“ jenem für den Laut „y“, was schon früher zu Verwechslungen führte. Die richtige Lesung dieses Namens sollte in der Sprache der Menschen der Vergangenheit „Errighenth von Aremorica“ lauten. Hierbei steht „Er“ für „hoch“ und „Righenth“ für die weibliche Form von „Herrscher“. So gesehen ist dieses Prädikat eher ein Titel als ein Namensbestandteil. Bedenkt man allerdings, dass schon zahlreiche Gelehrte den Namen „Erinnyes“ verwenden, so besteht kein Grund, sich eine Änderung anzumaßen.) |
meanwhile klee is confine for doing the same with bombs. I mean she's a kid, what's the worst she c...