
| Table of Content |
| Stats |
| Skills |
| Skill Ascension |
| Related Items |
| Gallery |
| Sounds |
| Quotes |
| Stories |
Stats
| Lv | HP | Atk | Def | CritRate% | CritDMG% | Bonus CritDMG% | Materials | Total Materials |
| 1 | 968 | 27.0 | 64.02 | 5.0% | 50.0% | 0% | ||
| 20 | 2510 | 70.04 | 166.06 | 5.0% | 50.0% | 0% | ||
| 20+ | 3340 | 93.18 | 220.95 | 5.0% | 50.0% | 0% | ||
| 40 | 4997 | 139.43 | 330.62 | 5.0% | 50.0% | 0% | ||
| 40+ | 5587 | 155.88 | 369.62 | 5.0% | 50.0% | 9.6% | ||
| 50 | 6428 | 179.34 | 425.25 | 5.0% | 50.0% | 9.6% | ||
| 50+ | 7214 | 201.27 | 477.25 | 5.0% | 50.0% | 19.2% | ||
| 60 | 8063 | 224.98 | 533.46 | 5.0% | 50.0% | 19.2% | ||
| 60+ | 8653 | 241.42 | 572.46 | 5.0% | 50.0% | 19.2% | ||
| 70 | 9510 | 265.34 | 629.18 | 5.0% | 50.0% | 19.2% | ||
| 70+ | 10099 | 281.79 | 668.18 | 5.0% | 50.0% | 28.8% | ||
| 80 | 10966 | 305.98 | 725.54 | 5.0% | 50.0% | 28.8% | ||
| 80+ | 11556 | 322.43 | 764.54 | 5.0% | 50.0% | 38.4% | ||
| 90 | 12430 | 346.81 | 822.35 | 5.0% | 50.0% | 38.4% | ||
| 90+ | 12430 | 346.81 | 822.35 | 5.0% | 50.0% | 38.4% | ||
| 100 | 13313 | 424.84 | 880.8 | 5.0% | 50.0% | 38.4% |
Skills
Active Skils
![]() | Flammenflügel-Hieb | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Führt bis zu 4 Schwerthiebe hintereinander aus. Verbraucht eine gewisse Menge Ausdauer und führt einen Hieb nach vorne aus. Schlägt beim Fallen aus der Luft auf den Boden, greift alle Gegner in der Bahn an und verursacht beim Aufkommen Flächenschaden. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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![]() | Zweifach – Spannung und Schmelzung | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Reinigt Seele und Wünsche und unterzieht sie einer Fügt Gegnern in der Nähe einmal Fügt den Gegnern vor sich dreimal hintereinander Stellt Durin im Kampf, wenn dieser in den Zustand | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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![]() | Prinzip der Helligkeit – Fluss des Lichts | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Setzt auf unterschiedliche Art und Weise die Kraft der „Bestie“ frei. Abhängig vom Zustand seiner Wendet, wenn Durin sich im Zustand Wendet, wenn Durin sich im Zustand Wendet, wenn Durin sich nicht im besonderen Zustand Essenzumwandlung befindet, die Spezialfähigkeit | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Passive Skills
![]() | Echo der Erde |
| Bringt bei 20-stündigen Erkundungsentsendungen in Mondstadt 25 % mehr Belohnungen. |
![]() | Erscheinen des Lichtgeistes |
| Generiert, abhängig von der manifestierten Form der Kraft von Durins Spezialfähigkeit, unterschiedliche Verstärkungseffekte: Verringert, nachdem Truppenmitglieder in der Nähe die Reaktionen „In Flammen“, „Überladen“, „Pyro-Verwirbelung“ oder „Pyro-Kristallisation“ an Gegnern ausgelöst haben, oder wenn sie Gegnern in Flammen Erhöht den Schaden der durch Durin ausgelösten Reaktionen „Verdampfen“ und „Schmelzen“ um 40 %. |
![]() | Chaos wie die Nacht |
| Gewährt Durin innerhalb von 20 s nach Anwenden seiner Spezialfähigkeit den Effekt „Schmelzende Urform“: Durin erhält während der Wirkungsdauer 10 Stapelungen der „Urform“. Wenn der Beim erneuten Anwenden der Spezialfähigkeit werden die Stapelungen der „Urform“ zurückgesetzt. |
![]() | Geschenk der Hexennacht – Hymne der Erhabenheit |
| Wandelt Durin nach dem Abschluss von Verstärkt alle Effekte des Aufstiegstalents {LINK#P1232101} |
Constellations
![]() | Rebellion der roten Erde |
| Verleiht nach dem Anwenden der Spezialfähigkeit, abhängig von der angewendeten Art, einen unterschiedlichen Effekt: · · Aktualisiert die Anzahl von |
![]() | Grenzenlose Gedanken |
| Erhöht, innerhalb von 20 s nach dem Auslösen einer Spezialfähigkeit durch Durin, nachdem Truppenmitglieder in der Nähe die Reaktion „Verdampfen“, „Schmelzen“, „In Flammen“, „Überladen“, „Pyro-Verwirbelung“ oder „Pyro-Kristallisation“ gegen einen Gegner ausgelöst haben, oder wenn sie Gegnern in Flammen |
![]() | Abbild des Flammenspiegels |
| Erhöht die Stufe der Spezialfähigkeit Höchststufe 15. |
![]() | Überflutete Ebene |
| Erhöht den von Durin verursachten Spezialfähigkeits-SCH um 40 %. Verbraucht zudem mit einer Wahrscheinlichkeit von 30 % keine Stapelungen von |
![]() | Bruch der bitteren Flamme |
| Erhöht die Stufe der Elementarfähigkeit Höchststufe 15. |
![]() | Doppelgeburt |
| Ignoriert bei Schaden durch Spezialfähigkeiten von Durin 30 % der VTD des Gegners. Verstärkt zudem die Spezialfähigkeiten · Verringert, wenn ein Gegner von der Spezialfähigkeit · Ignoriert bei durch die Spezialfähigkeit |
Skill Ascension
Gallery
Sounds
| Title | EN | CN | JP | KR |
| Party Switch | ||||
| Party Switch when teammate is under 30% HP | ||||
| Party Switch under 30% HP | ||||
| Opening Chest | ||||
| Normal Attack | ||||
| Medium Attack | ||||
| Heavy Attack | ||||
| Taking Damage (Low) | ||||
| Taking Damage (High) | ||||
| loc_combat_sound_1000221 | ||||
| loc_combat_sound_1000222 | ||||
| loc_combat_sound_1000412 | ||||
| loc_combat_sound_1000413 | ||||
| Sprinting Starts | ||||
| Jumping | ||||
| Climbing | ||||
| Heavy Breathing (Climbing) | ||||
| Open World Gliding (Start) | ||||
| Open World Idle | ||||
| Fainting | ||||
| Idle Performance |
Quotes
Audio Language:
| Title | VoiceOver |
| Schön, dich kennenzulernen. | |
| Gespräch – Geschichte | |
| Gespräch – Spazieren | |
| Gespräch – Peinlich | |
| Wenn es regnet ... | |
| Wenn es blitzt ... | |
| Wenn es schneit ... | |
| Wie sonnig ... | |
| In der Wüste ... | |
| Guten Morgen. | |
| Guten Tag. | |
| Guten Abend. | |
| Gute Nacht. | |
| Über Durin – Erwachsenwerden | |
| Über Durin – Kontrollverlust | |
| Über Durin – Egoismus | * Ab Freundschaftsstufe 4 verfügbar |
| Über uns – Hörner anstoßen | |
| Über uns – Segen | * Ab Freundschaftsstufe 6 verfügbar |
| Über das „Göttliche Auge“ ... | * Ab Freundschaftsstufe 4 verfügbar |
| Willst du mir etwas mitteilen? | * Nach Abschluss von „Die Magie des Geschichtenerzählens“ verfügbar |
| Interessante Vorkommnisse ... | |
| Über Mutter ... | * Ab Freundschaftsstufe 4 verfügbar |
| Über Alice ... | * Ab Freundschaftsstufe 4 verfügbar |
| Über Albedo – Familie | * Ab Freundschaftsstufe 4 verfügbar |
| Über Albedo – Gespür | * Ab Freundschaftsstufe 4 verfügbar |
| Über den Wanderer – Freunde | * Ab Freundschaftsstufe 4 verfügbar |
| Über den Wanderer – Entschlossenheit | * Ab Freundschaftsstufe 4 verfügbar |
| Über Nilou ... | * Ab Freundschaftsstufe 4 verfügbar |
| Über Navia ... | * Ab Freundschaftsstufe 4 verfügbar |
| Über Kirara ... | * Ab Freundschaftsstufe 4 verfügbar |
| Über Venti ... | * Ab Freundschaftsstufe 4 verfügbar |
| Über Lisa ... | * Ab Freundschaftsstufe 4 verfügbar |
| Über Klee ... | * Ab Freundschaftsstufe 4 verfügbar |
| Über Fischl ... | * Ab Freundschaftsstufe 4 verfügbar |
| Über Diona ... | * Ab Freundschaftsstufe 4 verfügbar |
| Über Varka ... | * Ab Freundschaftsstufe 4 verfügbar |
| Ich will mehr über Durin erfahren I | |
| Ich will mehr über Durin erfahren II | * Ab Freundschaftsstufe 3 verfügbar |
| Ich will mehr über Durin erfahren III | * Ab Freundschaftsstufe 4 verfügbar |
| Ich will mehr über Durin erfahren IV | * Ab Freundschaftsstufe 5 verfügbar |
| Ich will mehr über Durin erfahren V | * Ab Freundschaftsstufe 6 verfügbar |
| Durins Hobbys ... | |
| Durins Sorgen ... | |
| Was er so mag ... | |
| Was er nicht mag ... | |
| Geschenk erhalten I | |
| Geschenk erhalten II | |
| Geschenk erhalten III | |
| Dein Geburtstag ... | |
| Gedanken über den Aufstieg – Beginn | * Ab Aufstiegsstufe 1 verfügbar |
| Gedanken über den Aufstieg – Fortschritt | * Ab Aufstiegsstufe 2 verfügbar |
| Gedanken über den Aufstieg – Höhepunkt | * Ab Aufstiegsstufe 4 verfügbar |
| Gedanken über den Aufstieg – Ende | * Ab Aufstiegsstufe 6 verfügbar |
| Elementarfähigkeit I | |
| Elementarfähigkeit II | |
| Elementarfähigkeit III | |
| Elementarfähigkeit IV | |
| Elementarfähigkeit V | |
| Elementarfähigkeit VI | |
| Spezialfähigkeit I | |
| Spezialfähigkeit II | |
| Spezialfähigkeit III | |
| Spezialfähigkeit IV | |
| Spezialfähigkeit V | |
| Spezialfähigkeit VI | |
| Truhe öffnen I | |
| Truhe öffnen II | |
| Truhe öffnen III | |
| Niedrige LP I | |
| Niedrige LP II | |
| Niedrige LP III | |
| Verbündeter hat niedrige LP I | |
| Verbündeter hat niedrige LP II | |
| Ohnmächtig I | |
| Ohnmächtig II | |
| Ohnmächtig III | |
| Leichten Treffer erlitten I | |
| Leichten Treffer erlitten II | |
| Schweren Treffer erlitten I | |
| Schweren Treffer erlitten II | |
| Truppenbeitritt I | |
| Truppenbeitritt II | |
| Truppenbeitritt III |
Stories
| Title | Text |
| Figurendetails | Einmal tauchte nach dem Windblumenfest in Mondstadt ein Junge mit Hörnern auf dem Kopf und Flügeln am Rücken auf. Jean erklärte allen, dass dieser Junge ursprünglich ein Drache gewesen sei. Durch magische Alchimie hatte er seinen jetzigen Körper bekommen, und nun lerne er fleißig, wie er als Mensch leben kann. Dass sich ein Drache in einen menschlichen Jungen verwandelt hatte, reichte aber noch nicht aus, um unter den Bewohnern für Aufregung zu sorgen. Schließlich sind auf dem Boden von Mondstadt unzählige Märchen entstanden. Was die Leute jedoch wirklich zum Reden brachte, war der Name dieses Jungen – „Durin“. Sobald dieser Name erwähnt wurde, blickten die Menschen unwillkürlich zum Drachengrat hinüber. Dort, wo die riesigen Drachenknochen ruhen, verbirgt der weiße Schnee eine vergangene Katastrophe. Die Vorstellungen, die dieser Name hervorruft, sind für die meisten Mondstädter alles andere als schön. Aber da Jean und der Ordo Favonius für ihn bürgten, wurde dieser Durin schließlich auch ein Bewohner von Mondstadt. In den folgenden Tagen sahen die Leute Durin durch Mondstadt herumlaufen. Schnell bemerkten sie, dass Durin beim Kontakt mit anderen der nervösere war. Er war sehr neugierig auf die Bewohner der Stadt, aber meist beobachtete er sie nur aus der Ferne und traute sich nicht näher zu kommen. Aber wie dem auch sei – gleich welche Ängste sein Name zuvor bei den Leuten ausgelöst hatte, der Junge, den sie nun vor sich sahen, schien damit nicht im Entferntesten in Verbindung gebracht werden zu können. So akzeptierten sie dann alle langsam Durins Anwesenheit und führten ihr gewohntes Leben weiter. Erwähnten sie nun wieder den Namen „Durin“, so blickten viele nicht länger zum Drachengrat hinauf, sondern dachten an einen sanftmütigen Jungen. Einen, der vor dem Laden „Sprache der Blumen“ auftauchte und schüchtern Flora fragte, welche Blumen sich besser als Geschenk für Freunde eignen würden. Oder einen, der beim „Hirschjäger“ einen Stopp einlegte und sich peinlich berührt erkundigte, wie man beim Kochen verhindern könne, dass das Fleisch anbrenne ... Derartige Szene überschrieben allmählich die Erinnerungen an die alte Katastrophe, bis sich niemand mehr vor dem Namen „Durin“ fürchtete. Ein wunderbares Gefühl war das, und beinahe schien es, als hätte man begonnen, eine unerfreuliche Geschichte von Neuem zu schreiben. |
| Figurenhintergrund 1 | Hast du schon mal die Geschichte von Durin gehört? Durch Felduntersuchungen und die Erforschung von historischen Überlieferungen, die in Mondstadt von Generation zu Generation weitergegeben wurden, hat die Abenteurergilde ein ziemlich detailliertes Bild davon nachzeichnen können. Vor Hunderten von Jahren, als die Katastrophe aus Khaenri’ah ihren Lauf nahm, griff ein böser Drache namens Durin zusammen mit einer Vielzahl an Abgrundmonstern Mondstadt an. Allein seine Existenz konnte schon als Katastrophe gelten, denn schon mit einem einzigen Atemstoß konnte er das Land unter seinen Füßen in eine triste Einöde verwandeln. Unter der Führung des Anemo-Archons Barbatos kämpfte sein Gefolgsmann Dvalin am Himmel über dem Drachengrat gegen Durin. Am Ende zerschlitzte Dvalin Durins Kehle und besiegte so den bösen Drachen. Aber auch Dvalin wurde durch das giftige Blut des Drachen in Mitleidenschaft gezogen und litt noch bis vor Kurzem darunter ... Alles in allem ist das also eine ziemlich tragische Geschichte. Und in der Zeit kurz nach dieser Katastrophe machte unter den Barden Mondstadts ein Gedicht die Runde, dass in etwas so ging: „Mutter, auf dein Geheiß kam ich in dies’ Land, allen zu zeigen meine Schönheit.“ „Hier, wo die Blumen gar lieblich duften, wo der Wind sanft weht. Hier laufe ich mit dem Wind, und die Blumen erblühen noch prächtiger.“ „Um mich herum tanzen die Schmetterlinge, als bewunderten sie meine Schönheit. Doch, strecke ich meine Hand aus, weichen sie zurück.“ „Aber dann trat ein Hübscher von selbst an mich heran, als fordere er mich zum Tanz auf.“ „Ich erwiderte seine Einladung, und wir drehten und kreisten herum. Der Wind wirbelte Blütenblätter auf und schmückte unseren Tanz.“ „Mutter, ich habe wohl einen neuen Freund gefunden ...“ Seltsam war, dass der Ritterorden auf Anraten einer nicht näher bekannten Person die Gedichtsammlung, in der dieses Gedicht enthalten war, aufspürte, den Titel des Gedichts schwärzten und die Sammlung zur verbotenen Lektüre erklärten. Damals verstanden die Leute nicht, warum der Ritterorden so handelte. Aber wenn du dich besonders für Durins Geschichte interessierst und weiter nachforschst, kannst du in den Aufzeichnungen zu den Experimenten eines Alchimisten womöglich die Information finden, dass Durins Bewusstsein von jenseits des Himmels stammte und durch Alchimie mit dem Körper jenes bösen Drachen verschmolz. Von der Kraft des Abgrunds befallen, sah und hörte er Dinge anders als normale Lebewesen. Deshalb blieb ihm bis zu seinem Fall nichts anderes übrig, als zur Verkörperung der Katastrophe zu werden, er hatte keine Wahl. Und wahrscheinlich konnte auch er sich aus der grausamen Welt vor seinen Augen keinen Reim machen. Daher könnte das, was das Gedicht beschreibt, tatsächlich Durins Geschichte sein, so wie sie sich in seinen Augen zugetragen hatte ... Zufällig erfuhr eine Hexe von all dem und konnte nicht umhin, Bedauern zu empfinden – wenn die Seele namens Durin erfolgreich dem Fluch des Abgrunds entkommen wäre und am Ende wirklich Dvalins Freund geworden wäre, hätte das Ende dieser Geschichte doch vielleicht anders ausgesehen? Vielleicht war es genau dieses Bedauern, das die Hexe dazu brachte, eine neue Geschichte zu schreiben. Und der Name des Protagonisten dieser Geschichte war Durin. * Ab Freundschaftsstufe 2 verfügbar |
| Figurenhintergrund 2 | Als Durin zum ersten Mal nach Mondstadt kam, zog er es stets vor, belebte Orte zu meiden. Er war wie ein einsamer Farbfleck am äußersten Rand eines Bildes. Auffällig zwar, aber doch nicht in der Lage, zum Gesamteindruck beizutragen. Gefangen in diesem starren Farbklecks war es für Durin lange Zeit schwierig, neue Freunde zu finden und eine Geschichte ihren Anfang nehmen zu lassen, die einzig und allein ihm gehörte. Damals war Lisa gerade Jeans Bitte nachgekommen, Durins Lehrerin zu werden. Sie beobachtete alles für eine Weile und erkannte schnell, dass Durin nicht von Natur aus Einzelgänger war. Er wollte ganz offensichtlich neue Freunde finden, aber zögerte doch stets, den ersten Schritt zu machen. Als Lisa ihn darauf ansprach, erzählte Durin endlich von seinen Sorgen. „Ich weiß nicht, wie ich mit anderen Menschen umgehen soll ...“ „Um Freundschaften zu knüpfen, ist es wirklich entscheidend zu lernen, wie man mit anderen Menschen umgehen kann. Aber das lehrt man auch nicht im Klassenzimmer.“ Also gab Lisa Durin eine Hausaufgabe – sein Zimmer zu verlassen und von den Bewohnern Mondstadts menschliche Umgangsformen zu lernen. Die Aufgabe seiner Lehrerin half Durin, den größten Teil seiner Zweifel zu überwinden. Und schließlich verließ er sein Zimmer, genau wie damals, als er aus seiner Höhle in der Mine gekrochen war. Durin wählte zuerst Albedo als seinen Lehrmeister, denn in seinen Augen war Albedo ein Genie, das alles wusste. Doch als es um „menschliche Umgangsformen“ ging, blickte Albedo in seiner abgelegenen Alchimiewerkstatt umher und auf die menschenleeren Schneelandschaften ringsherum. Nach kurzem Nachdenken schlug er Durin vor, sich doch einen passenderen Lehrmeister zu suchen. Durin kam darauf Klee in den Sinn, die scheinbar mit jedem Freundschaft knüpfen konnte und so sicher eine sehr wirksame Art kennen musste, mit Menschen umzugehen. Klees Vorschlag war, zusammen Fische platzen zu lassen, denn ihrer Meinung nach werden zwei Leute, die zusammen Fische platzen lassen, bestimmt Freunde fürs Leben ... Durin verstand in etwa, was Klee damit gemeint hatte, nachdem er zusammen mit Klee von Jean in die Arrestzelle gesperrt worden war. Durin dachte auch daran, Dahlia und Kaeya um Hilfe zu bitten. Schließlich war der eine ein aufmerksamer Diakon der Kathedrale und der andere ein hilfsbereiter Rittmeister. Nachdem sie Durins Erklärung gehört hatten, waren sich die beiden sofort einig: Sie brachten Durin direkt zur Engelsgabe. Dort sah der nervöse Durin, wie die Leute in der Taverne ihre Gläser hoben und sangen, lachten und tranken. In Mondstadt war das eindeutig „die Art, wie Menschen Kontakte knüpfen“. Doch als Durin nur einmal am Alkohol an der Theke roch, wäre er fast umgefallen. Zum Glück half ihm der einen kühlen Kopf bewahrende Wirt rechtzeitig und tauschte Durins Getränk gegen einen Saft aus. Diese Art der Kontaktaufnahme konnte er vorerst also nicht erlernen. Das ließ in Durin aber wenigstens eine Idee aufkommen. Er versuchte es in einer anderen Taverne. Dort gab es aber keine lauten Menschengruppen und keinen Alkoholgeruch, der ihm schwindelig werden ließ. Die Leute dort unterhielten sich mehr über ein Kartenspiel namens „Geniale Beschwörung“. Aber noch bevor er seinen ersten Gegner im Kartenspiel finden konnte, wurde er von einer Gruppe Katzen angegriffen, denen er nur durch Dionas Intervention entkommen konnte ... So vergingen ein paar Tage wie im Flug, in denen es Durin wieder und wieder versuchte. Aber am Ende konnte er doch keine wirklich nützlichen Methoden lernen, mit anderen Kontakt zu knüpfen. Und somit hatte er auch nicht Lisas Extra-Hausaufgabe abschließen können. Als Durin ihr dann jedoch von allem erzählte, machte Lisa ihm keine Vorwürfe. „Dann betrachte es vielleicht eher als eine Art langfristige Hausaufgabe. Wenn du das Gefühl hast, dass du sie abgeschlossen hast, dann komm wieder zu mir und ich schau’ mir das Ganze nochmal an.“ „Wirklich? Danke, Frau Lehrerin!“ Lisa hatte die Anforderungen nicht absichtlich gelockert, denn sie sah, dass Durin zu diesem Zeitpunkt nicht mehr der einsame Farbfleck außerhalb des Bildes war. Albedo hatte in seiner Alchimiewerkstatt auf dem Drachengrat zusätzlich ein Heizsystem aufgestellt. In der Arrestzelle des Ritterordens stand manchmal ein extra Stuhl. Die Engelsgabe hatte einen speziellen Barplatz für Säfte bekommen. Vor der Taverne „Zum Katzenschwanz“ wurde gelegentlich ein besonderer Kartentisch aufgestellt ... Eigentlich gibt es keine feste Form für zwischenmenschliche Beziehungen. Jeder Mensch bringt seine eigenen Ecken und Kanten mit. Sie stoßen miteinander zusammen. Am Ende findet jeder den Platz, der am besten zu ihm passt. Durin hatte sich längst unbemerkt in das Bild eingefügt. Zwar hatte er noch immer eine andere Farbe, aber er bildete viele interessante Szenen. Die Menschen, die in diesen Szenen auftauchen können, sind seine jetzigen und zukünftigen Freunde. Was in diesen Szenen passiert, das ist seine eigene Geschichte. Und sobald er das verstanden haben würde, wäre seine Hausaufgabe ohnehin abgeschlossen. * Ab Freundschaftsstufe 3 verfügbar |
| Figurenhintergrund 3 | Als Durin zum ersten Mal nach Teyvat kam, war Sumeru seine erste Station. Damals hatte er noch keinen menschlichen Körper erhalten und wurde von allen „Mini-Durin“ genannt. Schon seine bloße Existenz war etwas außerordentlich Besonderes und lockte unweigerlich den ein oder anderen Neugierigen oder Gesetzlosen an. Zum Glück fungierte Hut-Kerl nicht nur als sein Reiseführer, sondern auch als sein persönlicher Beschützer. Mit seinem oft düsteren Gesichtsausdruck konnte er die meisten Neugierigen abschrecken. Und die von zwielichtigen Schmugglern exotischer Kreaturen angeheuerten Söldner überstanden überwiegend kaum auch nur eine Begegnung mit ihm. Dies waren entspannte und fröhliche Tage für Durin. Streng genommen war der Kontinent Teyvat zwar bei weitem nicht so friedlich und schön wie Simulanka, aber Durin mochte diese neue Welt dennoch sehr. Nach der Ankunft in der neuen Welt aber bezog sich Durins einzige Sorge ausgerechnet auf Hut-Kerl. Als Drache aus einem Märchen stellt für Durin jeder Mensch eine einzigartige „Geschichte“ dar. Als er mit Hut-Kerl in Sumeru lebte, hatte Durin das Glück, viele Geschichten zu lesen, zum Beispiel „Regenwald, Pilze, Schwanzpflege und Großohren“, „Die Akademie, Witze, die Drachen nicht verstehen, Geniale Beschwörung und Großohren auf der Kappe“. Gelegentlich ging er auch in die Wüste, wo er „Wüste, Fangspiele und Wölfchen“ lesen konnte ... Aber immer, wenn Durin zu Hut-Kerl blickte, der ihn schon am längsten begleitete, konnte er überhaupt keine „Geschichte“ sehen. Durin entschied sich letztendlich dagegen, Hut-Kerl von diesen Zweifeln zu erzählen. Er dachte, dass er vielleicht noch nicht genug Zeit mit Hut-Kerl verbracht habe, und blieb also weiter an dessen Seite. Er wollte Hut-Kerls Geschichte finden. Doch kurz darauf schlug Hut-Kerl vor, diese Reise zu beenden. „Es ist auch langsam Zeit, du solltest jetzt mal andere Leute nerven gehen, oder eben in deine Märchenwelt zurückkehren.“ „Nein, ich kenne doch deine Geschichte noch gar nicht!“ Durin weigerte sich standhaft. Obwohl Hut-Kerls Tonfall einen wie immer die Stirn runzeln lassen konnte, konnte Durin erkennen, dass Hut-Kerl ihn nicht einfach aus Ungeduld wegschicken wollte. Der wahre Grund, warum Hut-Kerl Durin zum Gehen bewegen wollte, schien in seiner eigenen Geschichte verborgen zu liegen – eine Geschichte, die Durin noch ergründen musste. Bei jeder anderen Person hätte Hut-Kerl sich wohl einfach umgedreht und wäre gegangen. Aber er erkannte die Entschlossenheit in Durins Augen. Seit Durin ihm nach Teyvat folgen wollte, war es ihm nie gelungen, Durin ein für alle mal abzuweisen. Und auch diesmal entschied er sich schließlich für einen Kompromiss. „Durin, willst du nicht deine Geschichte in dieser Welt hinterlassen?“ „Meine Geschichte in dieser Welt hinterlassen ...“ „Das wird ziemlich sicher eine schwerwiegende Entscheidung für dich sein. Aber wenn du immer bei mir bleibst, wie viel kannst du dann schon von dieser Welt verstehen? Deshalb möchte ich, dass du weiter in die Ferne ziehst, die schöneren Orte dieser Welt siehst, aber auch ihre hässlicheren Seiten kennenlernst. Und dann, sobald du genug gesehen hast, kannst du deine Entscheidung treffen.“ „Hmm ... Aber was ist mit deiner Geschichte, Hut-Kerl?“ „Solltest du dich wirklich dafür entscheiden, deine Geschichte sich hier in dieser Welt entfalten zu lassen, werde ich wohl eine Rolle in dieser Geschichte spielen. Diese Rolle musst du dir dann einfach merken, denn sie wird meine Geschichte sein, für dich.“ Durin grübelte eine ganze Weile. Es war das erste Mal, dass er Hut-Kerl überhaupt mit irgendjemandem so sprechen hatte hören – in einem ermutigendem Tonfall, in dem aber auch eine fast schon flehende Bitte mitschwang. Schließlich nahm Durin Hut-Kerls Vorschlag an. * Ab Freundschaftsstufe 4 verfügbar |
| Figurenhintergrund 4 | Bevor Durin durch den Segen aller von seinem Fluch befreit worden war, hatte er die meiste Zeit in Simulanka in den Minen verbracht, wo er von Einsamkeit und Niedergeschlagenheit gequält wurde. Als Durin jedoch zum ersten Mal nach Simulanka gekommen war, verlebte er auch glücklichere Tage, denn in jener Zeit weilte seine Mutter Anya „Marie“ Andersdotter noch unter den Lebenden. Simulanka befand sich damals noch im Aufbau. In den Arbeitspausen nahm Durins Mutter ihn mit auf Reisen durch ganz Simulanka. Unterwegs sah Durin oft, wie Mutter und die beiden Tanten diskutierten, wie nun die Welt um sie herum gestaltet werden sollte. Sie sprachen meist darüber, „welche Dinge in einer Welt existieren würden, in der Drachen leben“. Während derart lebhafter Diskussionen pflügten sie Täler auf, legten Fahrbahnen an und bauten Schlösser ... Zwischen Mutter und den Tanten gab es aber auch manchmal Streit. Seine feuerrote Tante liebte es, besonders aufregende Elemente hinzuzufügen, wie zum Beispiel alle möglichen Arten von Bomben. Mutter machte sich darüber oft Sorgen. Sie liebte die Bewohner von Simulanka wie ihre eigenen Kinder und wollte nicht, dass ihre Heimat durch solche übertriebenen Spielereien in Schutt und Asche gelegt würde. Aber diese Uneinigkeiten hatten nie lange Bestand, denn die feuerrote Tante modifizierte dann diese Elemente einfach mit vielen genialen Ideen ganz schnell um. Das beruhigte nicht nur Durins Mutter, sondern machte diese Welt sogar noch interessanter. Damals war die Geschichte von Simulanka noch nicht fertig, und Mutter unterbrach oft ihr Schreiben, um nachzudenken. Immer wenn sie ihre Feder niederlegte, kam die hellblaue Tante mit feinem Teegeschirr und delikaten Leckereien im Gepäck zu Besuch. Die Themen, über die sie und Mutter sprachen, waren tiefgreifend und umfassend. Ihre Unterhaltungen dauerten vom angenehmen Nachmittag bis in die stille Nacht. Sie redeten über die Sterne am Himmel und über Simulankas Zukunft ... Während dieser Diskussionen musterte die hellblaue Tante oft mit einem komplizierten Blick die neuen Schuppen, die an Durins Körper wuchsen – ein Blick, der Durin unruhig machte. Aber die Süßigkeiten, die diese Tante immer dabei hatte, schmeckten dann doch so gut, dass sich Durin nicht wirklich über ihre Besuche beschweren konnte. In der restlichen Zeit saß seine Mutter meistens am Schreibtisch und arbeitete an ihren Werken, während Durin still neben ihr lag und wieder und wieder zum Kratzen ihrer Schreibfeder einschlief ... Durin dachte, dass dies für immer so weitergehen würde, bis Mutter eines Tages plötzlich ihre Feder niederlegte. Sie hatte ihr Werk endlich abgeschlossen, so schien es. „Kind, komm mit mir, begleite mich doch noch auf einen Spaziergang.“ Die Mutter führte Durin zu einem Hof, der sich hoch oben in der Luft befand. Sie blickte zum Horizont und streckte ihre Hand aus, als würde sie damit den Rand einer Buchseite entlangfahren. „Kind, wenn du die Gelegenheit dazu hättest, würdest du dann diese Welt verlassen und nachsehen, was hinter ihr liegt?“ „Kann ich denn diese Welt verlassen?“ „Das könntest du, denn deine Tante Alice ist mehr als außergewöhnlich. Sie hat mir schon bewiesen, dass ihre Magie das schaffen könnte.“ „Hmm ... Worauf ich wohl stoßen werde, nachdem ich diese Welt verlassen habe?“ „Das kann ich dir nicht sagen, schließlich soll all das nach ‚meinem Ende‘ geschehen ... Aber ‚in die Ferne ziehen‘, das ist eine ganz wundersame Phrase, die manchen Geschichten als Ende, und anderen als Anfang dient. Durin, ich möchte, dass du etwas für mich tust. Solltest du künftig die Gelegenheit haben, dann versuche, Simulanka zu verlassen und in die Ferne zu ziehen.“ „Es werden natürlich viele, viele Schwierigkeiten auf dich warten, aber darum mach dir keine Sorgen. Die Magie von Tante Alice wird dir helfen, und ich werde dir meinen Segen geben.“ Durin begriff, dass seine Mutter ihm gerade etwas sehr Wichtiges mitgeteilt hatte, und so nickte er ernsten Blickes und nahm die Bitte seiner Mutter an. „So, damit habe ich jetzt wohl die wichtigste aller Passagen, die ich hinterlassen muss, vollendet ...“ Dann sah Durin, wie seine Mutter zur untergehenden Sonne in der Ferne blickte. Die Emotionen in ihren Augen glichen der Abenddämmerung, die sich darin spiegelte – zunächst voller Wärme und schwer vom Schmerz des Abschieds, dann aber verwandelten sie sich allmählich in das Abbild sanfter Zärtlichkeit und verschmolzen schließlich mit der Nacht. Kurz darauf begann das „Schicksal“ von Simulanka sich zu wenden. Die Papiertiere aus dem Wald der Segnungen und die Bauklotzfiguren aus der Konstellations-Metropole entfalteten die Geschichten, die die drei Göttinnen für sie gewoben hatten. Aber Durins Mutter war bereits dahingeschieden, und seine glücklichen Tage hatten vorerst ihr Ende gefunden. * Ab Freundschaftsstufe 5 verfügbar |
| Figurenhintergrund 5 | Getragen von Ventis Wind holte Durin Dvalin ein und gemeinsam flogen sie in den Himmel über dem Windstieg. Und die Geschichte, die jene Hexe geschrieben hatte, schlug endlich das Kapitel auf, das sie ersehnt hatte. Alice stand am langen Tisch, an dem sich die Hexen zu versammeln pflegten, und sah Durins Gestalt in der Ferne verschwinden. Ihre Gedanken wanderten plötzlich zu einem Teekränzchen der Hexen vor vielen Jahren zurück, bei dem ausnahmsweise alle sieben Hexen zusammengekommen waren. Alice war sehr glücklich und hatte spontan die Idee, alle zu einem Spiel „Fortsetzung der Geschichte“ einzuladen, aber die Themenwahl bereitete ihr Kopfzerbrechen. Also bat sie Anya, die Schriftstellerin, um Hilfe und erhielt von ihr die Antwort „unauslöschliches Feuer“. „Falls ich die Gelegenheit dazu hätte, würde ich gerne mit einer meiner Geschichten ein ‚unauslöschliches Feuer‘ hinterlassen. Das ist das höchste der Gefühle, was ich mir als Schriftstellerin vorstellen kann.“ „‚Unauslöschliches Feuer‘? Was genau meinst du damit?“ „Auf diese Frage hat wohl jede von uns ihre eigene Antwort, was ja eben perfekt als Thema für unser Geschichtenspiel passt, oder nicht? Und auch ich suche noch nach meiner Antwort.“ Anya antwortete nicht direkt, sondern weckte stattdessen Alices Neugier, indem sie sie zunächst im Ungewissen ließ – wie sie es in ihren eigenen Werken oft tat. „Gut, dann nehmen wir dieses Thema! Ab jetzt muss bei jedem Treffen diejenige, die an der Reihe ist, ihr Kapitel vorstellen. Hmm ... Das Schlusskapitel bekommst du, Anya – wenn diese Geschichte zu Ende ist, kannst du mir bestimmt deine Antwort verraten.“ So begann das Spiel „Fortsetzung der Geschichte“. Alice übernahm freiwillig den Anfang der Geschichte – die kleine Hexe machte sich auf den Weg, um das „unauslöschliche Feuer“ zu finden und die Prüfung der alten Hexe zu bestehen ... Alice hatte jedoch nicht damit gerechnet, dass Anya bereits tot im Sarg liegen und für immer schlafen sollte, als sich die Hexen wieder versammelten. Sie hatte unterschätzt, welche Konsequenzen die Zeitspanne zwischen ihren Treffen auf einen normalen Menschen wie Anya haben würde. Während sie sich noch auf das nächste Kapitel freute, war Anya längst alt geworden und verstarb letztendlich, als die Geschichte erst den fünften Band erreicht hatte. Diese Geschichte, die Alice begonnen hatte, lief in Band zwei unter Barbeloths Verantwortung und Band drei unter Rheindottirs Verantwortung völlig aus dem Ruder, wurde aber immerhin in Band vier unter Ivanovnas Verantwortung gerade noch so gerettet. Doch in Band fünf unter Nicoles Verantwortung musste sie mit nur einem Satz eilig beendet werden. Alice war ziemlich frustriert, denn sie dachte, sie würde niemals erfahren, welche Antwort Anya beabsichtigt hatte. Doch mit Octavia kam die Wende. Anyas Ableben, schließlich der erste Verlust seit der Gründung des Hexenzirkels, hatte die sonst nur selten anwesende Octavia zu diesem Treffen gebracht. Im Gepäck hatte sie den bereits geschriebenen sechsten Band – in der Geschichte erhielt die kleine Hexe eine neue Chance, zur alten Hexe zurückzukehren. „‚Das unauslöschliche Feuer‘ existiert vielleicht noch.“ Durch Octavias Hinweis wurde Alice auf Anyas letztes Werk aufmerksam – jenes von ihnen gemeinsam erschaffene Weltgefüge namens „Simulanka“. In dieser Welt wartet ein Drache namens Durin voller Unruhe und Zweifel auf ein Wunder der Zukunft. Die Möglichkeiten, die Anya mit ihm hinterlassen hatte, glich dem Ungewissen, das sie auch immer wieder in ihre anderen Werke einwebte: wie eine leise brennende Flamme, die die Welt der Geschichte erhellt und zugleich Alices Neugier entfacht. Als Alice diese Flamme betrachtete, erinnerte sie sich an das einstige Versprechen, das zwischen ihr und Anya bestand. „Es scheint so, als wäre ich nun für das Ende verantwortlich, dass eigentlich sie hätte schreiben sollen.“ So verstrichen die Jahre weiter, und Alice begann, ihren Blick immer öfter auf diesen Drachen zu richten. Sie beobachtete das Kind, das den Namen des bösen Drachen trug. Sie sah, wie er den Segen aller erhielt und die Welt der Geschichte verließ. Sie sah auch, wie er erfolgreich Freunde fand und Verbindungen zur Welt außerhalb der Geschichte knüpfte. Gemeinsam mit seinen Freunden stellte er sich dem Schicksal und besiegte es. Schließlich sah sie, wie er die Geschichte des bösen Drachen Durin vollständig umschrieb und zusammen mit Dvalin in den Himmel flog ... Als Alice ihre Gedanken gesammelt hatte, wurde ihr klar, dass sie am Ende doch noch Anyas Antwort erhalten hatte. „Anya, genau wie ich es am Ende unseres Geschichtenspiels geschrieben habe, ich war immer der Überzeugung, dass du die beste Hexe von uns allen bist.“ „Du sagst immer, dass du nichts hinterlassen könntest, aber ich sehe es jetzt – dieses ‚unauslöschliche Feuer‘, das du hinterlassen hast.“ * Ab Freundschaftsstufe 6 verfügbar |
| Drachenherz | Durins Alltagskleidung rührte aus einer sehr merkwürdigen Begebenheit her. Es gab zwar keine festen Beweise, aber Durin glaubte fest daran, dass diese Kleidung ein Geschenk seiner Mutter Anya sei, das sie ihm mit irgendeiner magischen Kunst zukommen lassen habe. Schließlich kennt Durin alle Elemente auf dieser Kleidung sehr gut, denn man kann sie alle in ihren Werken finden. Seine Mutter hatte ihn offensichtlich sehr geliebt. Deshalb hat sie ihn wie einen Prinzen aus einem Märchen angezogen. Allerdings gibt es auf dieser Kleidung noch ein Element, das Durin weniger vertraut ist: einen auffälligen herzförmigen Edelstein am Kragen. Wenn er jedoch seine Wiedergeburt und die Schlossornamente auf dem Edelstein bedenkt, kann Durin schon ungefähr erahnen, was dieser herzförmige Edelstein bedeuten soll – es ist das böse Drachenherz, das mit Durin verschmolzen ist, und Durins jetziger Körper ist der Käfig, der dafür verantwortlich ist, dieses Herz in Schach zu halten. Aber als Durin die Feder seiner Mutter nahm und seine eigene Geschichte schrieb, verschwand auch das Schlossornament auf dem Herzen. Durin legte seine Hand auf den Edelstein – er spürte nicht den pochenden Puls eines bösen Wesens, sondern seinen eigenen Herzschlag. In diesem Moment verstand Durin endlich die wahre Bedeutung, die diesem Edelstein verliehen worden war: Es war nicht das Herz eines bösen Drachen. Es war sein Herz. Und nun war dieses Herz frei. * Ab Freundschaftsstufe 4 verfügbar |
| Göttliches Auge | Als Durin nach Mondstadt reiste, um Albedo zu besuchen, sah er zum ersten Mal die riesigen Drachenknochen, die auf dem Drachengrat schlummerten. Der Besitzer dieser Drachenknochen trug denselben Namen wie er. Über Albedos Erzählung erfuhr Durin, welche Katastrophe sein Name einst über dieses Land gebracht hatte. Er erfuhr auch, dass diese Katastrophe kurz davor war, sich zu wiederholen. „Gibt es denn keine Möglichkeit, die Menschen hier zu retten?“ „Die gibt es, aber ...“ Albedo erzählte Durin von dieser Möglichkeit: Mittels Alchimie könnte er Durin mit dem Herzen des bösen Drachen verschmelzen. So ließe sich die Kraft des Abgrunds darin vollständig versiegeln. Dieser Plan war jedoch alles andere als perfekt, denn als essenzieller Teil des Ganzen würde Durin einen Preis zahlen müssen. Albedo erklärte ihm, dass, sobald der alchimistische Vorgang vollendet sei, Durin den bösen Drachen ersetzen, ihn so wiederbeleben und fortan in dieser Welt bleiben würde. Aber diese Welt sei nicht so schön und friedlich wie Simulanka. Die Kraft, die Durin versiegeln müsse, sei viel schrecklicher als jener Fluch, der alles zu Bauklötzen macht. Albedo verstand, dass dies nicht einfach eine bloße, einseitige Bitte sein könne, sondern er Durins Entscheidung respektieren müsste. Durin blickte zu den Drachenknochen in der Ferne. Irgendwie schien ihn ja eine Kraft bis hierhergeführt zu haben. Aber als nun diese Entscheidung vor ihm liegt, war diese Kraft verstummt. Sogar die Göttin, die das Schicksal schreibt, schien ihre Feder beiseitegelegt zu haben. Diese Entscheidung konnte also nur Durin allein treffen. „Was, wenn ich hier bleiben möchte?“ In diesem Moment erinnerte sich Durin an viele Dinge aus der Vergangenheit. Seine Mutter hatte ihn in die Ferne geschickt, also kam er in die Welt von Teyvat. Hut-Kerl hatte ihn noch weiter fortgeschickt, also lernte er die verschiedenen Seiten dieser Welt kennen. Während alledem erlebte Durin viele Dinge, von denen die meisten nicht wie in Geschichten immer ein vorbestimmtes Ende hatten. Unerwartetes passierte häufig, in dieser unbeständigen Welt umso mehr. Er hatte sowohl Überraschungen als auch Enttäuschungen über nicht erfüllte Erwartungen erlebt. Doch genau diese Ungewissheit zog Durin, der aus der Geschichte herausgetreten war, tief in ihren Bann und ließ ihn diese Welt nur immer weiter erkunden. Und genau diese Ungewissheit schenkte Durin auch etwas Kostbares, das andere Figuren, die den Spuren einer Schrift folgten, niemals besitzen würden – etwas, das nur durch den Blick ins unbekannte Weite entstehen kann ... Einen „Wunsch“. „Ich möchte hierbleiben, ich mag diese Welt immer noch. Ich möchte Mutters Aufgabe erfüllen, wie Hut-Kerl sagte meine eigene Geschichte hinterlassen und Albedo dabei helfen, die Menschen zu retten, einem bösen Drachen Einhalt zu gebieten und ein ‚echter Mensch‘ werden.“ Am Ende war es Durin, der Albedo fest entschlossen eine Aufgabe anvertraute. „Bitte hilf mir dabei, diesen Wunsch zu erfüllen.“ So nahm eine große Prüfung ihren Lauf, und das Licht der alchimistischen Formation erhellte schließlich den Himmel über Mondstadt. Als sich der Staub gelegt hatte, machte Durin in der Mitte der alchimistischen Formation auf seiner Seite ein glänzendes Göttliches Auge aus. Sein Wunsch war in Erfüllung gegangen. * Ab Freundschaftsstufe 6 verfügbar |




















110 responses to “Durin”
I just realized his passive doesnt buff melt/vaporize, so lohen won’t directly take adv from this
crazy